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Konferenz Erneuerbare Energie 2010

03.11.2010

Kelag: "Wie gestalten wir zukünftige Energiesysteme?"

Bei der Konferenz „Erneuerbare Energie“ der Kelag in Velden am Wörthersee diskutieren heute rund 300 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über die Gestaltung der zukünftigen Energiesysteme.

Herausforderungen für das Transportnetz
Marcus Mattis, multi-utility-consulting, Deutschland sagte, dass heute und in Zukunft viel mehr Aufmerksamkeit auf Energieeffizienz gelegt werden müsse.  „Der erste Fokus für  eine effizientere Energieversorgung in Österreich und Deutschland muss stärker auf rationeller Energieverwendung gerichtet werden. Dies spart Energie, CO2 und entlastet letztendlich auch die Bürger.“ Das betreffe nicht nur Stromanwendungen, sondern auch und vor allem die Raumwärme. In weiterer Folge sei es notwendig, Netze und Speicherkapazitäten auszubauen, um die Stromerzeugung aus regenerativen Quellen optimal integrieren zu können.

Armin Schnettler von der RWTH Aachen betonte, dass bedingt durch den massiven Zuwachs an regenerativer Stromerzeugung vor allem das übergeordnete Transportnetz vor großen Herausforderungen stehe. „Die wachsende Trennung von Stromerzeugungs- und Stromverbrauchszentren erfordert nicht nur den dringenden Ausbau der Übertragungsnetze, sondern auch der Verteilnetze, um dezentrale, stark schwankende Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen und neue Verbraucher optimal steuern zu können.“ Die Netze von morgen würden intelligenter, komplexer, sensibler aber auch teurer sein, sagte Schnettler.

Kelag: Ausbau Pumpspeicherung und der Netze Hermann Egger, Sprecher des Vorstandes der Kelag sagte, dass Kärnten auf dem richtigen Weg sei, die klimapolitischen Zielvorgaben zu erreichen und dass die Kelag dazu wichtige Beiträge leiste. „Wir bauen unsere Pumpspeicherkapazitäten massiv aus. Damit können wir sehr flexibel Spitzenstrom erzeugen, Leistungsschwankungen rasch ausgleichen und im Fall des Totalausfalles die Stromversorgung auch wieder aufbauen. Außerdem ist die Pumpspeicherung unverzichtbar, wenn in Europa die Windkraft und Photovoltaik noch stärker zur Stromerzeugung genutzt werden sollen.“ Notwendig sei auch in Österreich eine Verstärkung der Netzinfrastruktur, damit sie den zukünftigen Anforderungen gerecht werden kann. „Die Stromerzeugung wird zunehmend dezentralisiert, das Wechselspiel zwischen Erzeugung und Verbrauch wird dynamischer. Auch die Elektromobilität wird die Gestaltung der zukünftigen Energiesysteme nennenswert  beeinflussen.“

Verbesserung der Energieeffizienz
Als weiteren, sehr wesentlichen Schlüssel zur Erreichung der Klimaschutzziele sieht Egger die Verbesserung der Energieeffizienz. „Unsere Fachkräfte beraten jedes Jahr tausende Kunden. Außerdem wollen wir mit unserer Kampagne „Generation Klimaschutz“ das Bewusstsein unserer Kunden für Energieeffizienz und Klimaschutz schärfen“, betont Egger.


03.11.2010
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